[Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

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Crouser
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[Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

Beitrag von Crouser » Dienstag 8. Oktober 2019, 22:05

Denke der Titel allein ist schon aussagekräftig genug, dennoch ein paar Zeilen dazu.

Der Markt is an sich mit dieser Motorisierung ja recht übersichtlich, allerdings ist der per Hand gerührte deutlich seltener als der Faulomatik. Ick selbst bin gern selbst am rühren, da mir diese Faulomatiks ( gerade die der 90er ) schlichtweg den Spass am fahren rauben.
Zum Bespiel bei flotten sprints von der Ampel weg oder auf der Bahn beim drauf- & reinsortieren müssen sie dem Fahrer fast immer mit nem deutlichen Kopfnicken ihren Dienst bestätigen, und von der Gangwahl wollen wir besser nicht reden. Vom Verbrauch ( gerade och bei so nem Dampfer wie dem Frontera )her brauchen wir auch nicht reden, ist ja eh immer mehr gegenüber dem selbstrührer. Wobei, bei meiner Fahrweise, also gelegentlich, also, ähm, ... *hust* , wo waren wir stehen geblieben ? hmm :funny: :funny: :funny:

Dazu dann die Beiträge hier im Forum zwecks Anfälligkeit & Warung, ...
Also Freude is was anderes :-?

Meine Regierung hat den 3.2er abgesegnet, liebäugelt aber dann doch mit den deutlich häufiger zu findenden Faulomatiks.
Getriebeumbauten habe ick zumindest noch keine gefunden, würde aber im Zweifel zumindest weitere Optionen eröffnen.

Warum ausgerechnet der 3.2er ?
Hatte ick in meiner Vorstellung schon erwähnt, aber hier noch einmal das wichtigste dazu.

* ausreichend potent für fast alle Lebenslagen
* angestrebter Anhängerbetrieb mit teils hoher Last ( kein Bock mit hoher Zuladung nen schnaufenden & stöhnenden Antreiber unter der Haube zu haben der damit Wartungsanfälliger wird )

Als Vergleich habe ick bis auf nen Corsa B Caravan mit 90PS & 1120KG Leergewicht nicht viel.
Aber wenn ick dieses Leistungsgewicht mit dem des Frontis vergleiche, werd ick mit den 2.2ern wohl keine Freude haben.
Daher das Fazit meinerseits, jetzt brauchbares schnappen und selbst das beste draus machen.

Aaaaalso, dann lasst mal eure Erfahrungen hören. Bin gespannt was ihr so zu sagen habt.

LG aus der Hauptstadt, Rene´

P.S. : Happy Wife = happy life is kein schlagendes Argument :frech:

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Re: [Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

Beitrag von mk-subzero » Donnerstag 17. Oktober 2019, 15:44

Hab selber den 3,2er mit Handschaltung, hätte aber zum Kaufzeitpunkt auch sehr gerne einen B mit Automatik genommen.

Den 3,2er Motor wollte ich um genug Reserven zu haben, hatte nämlich auch schon einen A mit dem 2,2er als Handschalter. Der hat zwar auch fürs gemütliche Fahren gereicht, aber ich hätte mir gern die Schalterei auf Langstecke bei jedem kleinen Berg oder etwas Anhängelast gespart. Von daher wäre mir der große Isuzu Motor in Verbindung mit dem Automaten schon recht gewesen.

Bin zunächst auch einen 3,2er mit Automatik probegefahren, der hatte aber Probleme mit dem Automat und ist sehr ruckartig angefahren. Wenn er erstmal am fahren war, war das cruisen aber ganz angenehm. Evtl. hätte hier nur mal ne Wartung mit neuem Getriebeöl und Bremsbandeinstellung geholfen, aber nachdem er untenrum auch noch recht ölversifft war und die nicht eingeölten Stellen knusprig waren + paar weitere Ungereimtheiten, bin ich ohne Fronti wieder nach Hause.
Wenn Automat dann unbedingt ausprobieren und am besten auch Wartungsnachweise zeigen lassen.

Kurz darauf war ein Handschalter in meiner Nähe zu haben, der auch ne neue Kupplung und ZR drinhatte, deshalb wurde es dann dieser. Dort hab ich zwar dann auch vorsorglich neues Motoröl in die Getriebe reingemacht aber insgesamt vom Handschalter wenig von Getriebeproblemen gehört oder gelesen. Ich habe bisher auch keine negativen Erfahrungen damit gemacht weder im 2,2er noch jetzt im V6.

Im Netz hab ich vor meiner Kaufabsicht von einem Hitzeproblem bei der Automatik gelesen, insbesondere wenn schwere Lasten dranhängen, dazu gibts auch Umbauten auf nen extra Ölkühler. Der lange 3,2er hat 2,8to Zuglast, aber ich brauch ihn nur ab und zu für nen kleinen Wohnwagen in der 1to Klasse oder um mal Gartenabfälle wegzufahren. Diese Belastung für das Auto hätte bei meinem Nutzungsprofil nicht gegen die Automatik gesprochen.
Du schreibst aber von hohen Zuglasten und solltest dich zur Temperaturthematik informieren (oder gleich bei der Chefin als Argument gegen den "Faulomat" anbringen ;-) )

"Offroad": Mit meinem A hatte ich mich auch mal im Winter auf einem Feldweg in einer Schneewehe festgefahren, da war dann der Handschalter praktisch um ihn aufzuschaukeln. Andere sagen dagegen wieder im Offroadgelände bei Steigungen usw ist der Automat ein Traum und viele moderne Geländewägen sind heutzutage im Automatikmodus unterwegs.

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Re: [Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

Beitrag von kastanie » Freitag 18. Oktober 2019, 08:42

Habe den kurzen B als Diesel mit Automatik.

Ich fahre sehr viel Gelände, nicht nur Feldwege, und brauche und nutze Allrad und Untersetzung regelmäßig.

Wollte lieber nen Schalter... dann per Zufall an den Automat gekommen.

Ergebnis: das beste überhaupt im Gelände. Auch beim Boot ausm Wasser ziehen, Hänger fahren, Stau, etc. Fahren seitdem in der Familie nur noch Automat.

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Re: [Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

Beitrag von Germanikus » Freitag 25. Oktober 2019, 16:53

Also Getriebeseitig ist mein 3,2 mit Schaltgetriebe, wunderbar. Gerade wenn es kalt ist, braucht allerdings das Allrad etwas bis es richtig auskuppelt. Die Anzeige blinkt halt dann ziemlich lange.
Schnelle Sprints sind wohl eher ein feuchter Traum mit so einem Dampfer. Bei mir ist eine LPG Anlage verbaut, super günstig.
Verbrauch liegt bei 10,5 bis 11 L. Glaubt mir fast niemand. Hab lediglich den originalen Luftfilter raus und durch Kinesiolit ersetzt und mit dieser Keshe Geschichte rumprobiert. Anscheinend hats was gebracht. Klingt komisch, ist aber so.
Wenn ich ihn mit 180 über die Autobahn fahre, geht der Verbrauch allerdings auch auf 14,8 hoch.
Das schöne ist die Kraft. Hab mal einen Pferdeanhänger mit Pferd gezogen, dabei merkst du kaum daß so was schweres dranhängt.

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Re: [Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

Beitrag von iomegale » Freitag 25. Oktober 2019, 21:57

Also ich bin mit dem Automaten über 100.000 km gefahren. Probleme hat es nie gegeben. Und lahm war der lange Frontera nie. Allerdings hing am Automat ein 2.2 Diesel mit knapp 130 PS (Original Powerbox von Opel). Im Gelände super (besseres Drehmoment)und mit Tempomat und Hänger (zGG 1500 kg) bei 100 km/h sehr entspanntes fahren.
Einmal Automat immer Automat.
Gruß
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Re: [Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

Beitrag von Crouser » Samstag 23. November 2019, 08:56

Besten Dank für eure Kommentare, und wie ihr vllt. mitbekommen habt ist es ein Vorface V6 handgerührt geworden.
Sie hat hier ja auch immer wieder mal etwas gelesen, und irgendwie war es immer etwas mit Problemem mit der Faulomatik.
Konnte mir nur recht sein, denn somit hat sich ein Gespräch darüber was es denn werden soll quasi selbst erledigt :frech: :lol2:

Bisher hat er uns auch noch nicht enttäuscht, zudem war das Preis- / Leistungsverhältnis absolut unschlagbar !
Deutlich unter 2 Scheinen, Schweller und andere Sachen schon gemacht usw. aber eben als reines Arbeitstier deklariert gewesen. So sah er aber auch aus, aber gegen Auto waschen & pflegen habe ich nichts. Die anderen werden ja ebenso behandelt. :wink:

Die erste Tour mit Anhänger & Auto drauf hat er mit Leichtigkeit absolviert, zudem ist meine Holde die Fuhre gefahren ( was übrigens ihrerseits eine Premiere war ) und sie empfand es als recht einfach. Unser Dampfer hat es ihr scheinbar unter anderem dank seiner Leistung sehr angenehm gemacht, was mit dem kleineren Motor sicherlich nicht ganz so der Fall gewesen wäre.

Zwecks dem Vergleich Faulomatik der 80er & 90er Jahre vs. deutlich jüngeren Fahrzeugen hinkt leider ein wenig, da modernere Automaten um ein vielfaches komplexer geworden sind. Das wäre wie Bananen mit Kürbissen zu vergleichen, auch wenn die Funktion nach wie vor die selbe ist.

Der Verbrauch hat sich nun hier in der wild gewordenen Großstadt bei 13 Liter eingependelt. Das nach ca. 1500 KM die er schon leisten musste, finde ich persöhnlich absolut akzeptabel. Dabei wird er gerade sehr viel in der Stadt mit allen Chaos und weniger auf der Bahn bewegt.

Germanikus muss ick aber ein wenig widersprechen, denn flotte Sprints sind durchaus sehr gut möglich.
Auch wenn ick dank unserem Dampfer nun ein ganz anderes Bewegungsprofil an den Tag lege.
Nahezu Rentnerstyle, also easy going von der Ampel los rollen und bloß nich hetzen lassen.
Is für mich schon nahezu beunruhigend, wenn man bedeckt das ick eher Opels Smallblocks ( 16V Drehzahlschweine mit 90 Pferdchen ) im Corsa B gewohnt bin :lol:
Habe aber dennoch schon so einigen ungläubigen Menschen die Farbe aus dem Gesicht und die Kinnlade aus der Verankerung verholfen, als so ein komischer großer Klotz plötzlich von der Ampel los schoss.
Die Geräuschkulisse wenn so ein Sechsender mal gen 6500 ( und darüber hinaus ) ausgedreht wird, sorgt tatsache für abstehende Haare an meinem Kadaver :o :D


Das bisherige Resümee :
So liebend gern wir unsere kleinen Corsaren durch die Gegend scheuchen und dem Rest der Welt zeigen das diese kleinen Geschosse noch lange nicht zu alten Eisen gehören, so gern nehmen wir mitlerweile auch unseren Dampfer für den normalen täglichen Gebrauch. :funny:


So long, René

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Re: [Frontera B] [Frontera B lang] 3.2er Automatik vs. handgerührt, ... ?

Beitrag von Kössi » Sonntag 24. November 2019, 18:37

Joar,
dann sage ich doch mal: Glückwunsch!
Und Willkommen in der 3,2er Familie. :freak:
Gruß Kössi

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