Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Hier könnt Ihr alles zum Thema Tuning, Zubehör und Umbau posten.

Moderatoren: Der Ralf, karman911

Antworten
Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Donnerstag 7. März 2019, 07:26

Moin zusammen!

Nach längere Suche hat meine Lebensgefährtin Ihren Frontera gefunden.Er ist von 2004 hat knappe 145TKm gelaufen. Er wird durch einen Diesel angetrieben.Bis zum Verkauf war er regelmäßig beim FOH zur Wartung. Was den Unterboten anbelangt habe ich hier schon schlimmere Fotos im Forum gesehen. Die Schwellerspitzen müssen gemacht werden.

- Die ersten Arbeiten die wir erledigen wollen sind Roststellen bekämpfen.
- Betriebsflüssigkeiten wechseln. Dazu gleich eine Frage an die Erfahrenen. Welches Dichtungsmittel für die Differentialdeckel?
- Bremsen überarbeiten
- Innenraum entleeren und reinigen. Hund...
- Weiter soll es dann mit einem Fahrwerk gehen.
- Die Karosserie muß höher
- Reifen
Bodenfreiheit ist das Ziel!

Was mir bei der Überführungsfahrt aufgefallen ist, die Ladelufttemperatur steigt bei 7 Grad Außentemperatur auf weit über 40 Grad beim Beschleunigen an. Hat jemand mal nen alternativen Ladeluftkühler verbaut?

Benutzeravatar
JEOH
Überrollkäfigtester
Beiträge: 5587
Registriert: Mittwoch 24. März 2010, 23:48
Fahrzeug: 2.0i Sport 1997 & 1998
Wohnort: Süddeutsche Toskana

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von JEOH » Donnerstag 7. März 2019, 17:21

Moin Moin

und willkommen hier! Viel Freude am Aufbereiten und verbessern!
Nordfranke hat geschrieben:
Donnerstag 7. März 2019, 07:26
Welches Dichtungsmittel für die Differentialdeckel?
hmm Meines ist rot, Silikon (?)

Tut das denn Not, den abzunehmen? Never touch a running System...

Wenn sich keiner meldet, kann ich morgen nach dem Nachtdienst im Keller schauen...

Viel Erfolg mit "dem Frauenauto" :lol2:
Gruß Jan

Interessierter C1E-Anwender und IBC Schütze - man lernt jeden Tag...
Die Statistik zählt nur - Denken und urteilen muss der suchende Leser selbst...
ixquick, duckduckgo, google und die Suchfunktion sind auch Deine Freunde!
Andere ErFahrungen: Ford Fiesta MkI 1,6D (1985), VW Golf II GTD (1988), VW Passat B3 Variant (1992), VW Polo 6N (1995), Saab 9-3 (1999), Ford Fiesta GFJ 1300 (1992), Opel Frontera A Sport (1995), Alfa 159 1.9 jtdm SW (2008), MB W123 230CE (1983), MB W111 220Sb (1963), MB GE300 (1990)

Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Donnerstag 7. März 2019, 19:49

Danke Dir!

Nur Ölwechsel und mal reingucken.- nichts anfassen. ;-)

Rotes Dichtmittel (Loctide 518) habe ich noch. Würde ich verwenden, wenn nichts anderes dafür vorgesehenen ist.

Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Samstag 9. März 2019, 18:16

Mal wieder typisch, man hat Zeit zum Schrauben und es gibt von oben. Als Draußenschrauber zu ungemütlich.

Also den Innenraum bis auf den Himmel und das Armaturenbrett entleert. Bei Sitzbezüge abziehen hänge ich an den Führungen der Kopfstützen fest. Wie bekomme ich die Plastikteile raus? Einschieben des Bezugs wäre eine nicht so schöne Option.

Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Samstag 9. März 2019, 20:02

Lange genug blöd gucken hilft. ;-) Die Plasikführungen kann man unten zusammendrücken und dann oben kräftig ziehen. Am leichtesten geht's zu zweit. Glücklichweise packt die Omi fleißig mit an.

Benutzeravatar
jj.77
Überrollkäfigtester
Beiträge: 1985
Registriert: Sonntag 25. Juli 2010, 23:53
Fahrzeug: Frontera B 3.2 V6 Limited Automatik
Wohnort: 42781 Haan
Kontaktdaten:

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von jj.77 » Sonntag 10. März 2019, 07:22

Auch, wenn's zu spät ist, hier sind Bilder dazu:

http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?f ... 9&p=254072
Mit Gruß aus Haan
Joachim


Gebrauchtteile für Frontera B (keine für den A): http://stores.ebay.de/frontera-b-teile-haan
-- Bitte keine SMS schicken, das Handy ist oft tagelang aus. --
Detailfotos Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=155601#155601
Unterschiede Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=195460#195460

Benutzeravatar
JEOH
Überrollkäfigtester
Beiträge: 5587
Registriert: Mittwoch 24. März 2010, 23:48
Fahrzeug: 2.0i Sport 1997 & 1998
Wohnort: Süddeutsche Toskana

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von JEOH » Montag 11. März 2019, 20:49

Nordfranke hat geschrieben:
Donnerstag 7. März 2019, 19:49
Nur Ölwechsel und mal reingucken.- nichts anfassen. ;-)
:o
Hab ja keinen Frontera Diesel - bestimmt gibt es hier auch zum Selbstzünder gute Ratschläge, was zum Einstand spendiert werden muss bzw empfehlenswert ist...

Nachdem ich beim Alfa nun den dritten ZR bekomme - wobei nur der erste Wechsel geplant 'gemäß Werksvorgabe' durchgeführt wurde. Der zweite war 30.000 km vorm Intervall über gesprungen, nun wieder 80.000 km zu früh :wand:
So als Gedanke...
Gruß Jan

Interessierter C1E-Anwender und IBC Schütze - man lernt jeden Tag...
Die Statistik zählt nur - Denken und urteilen muss der suchende Leser selbst...
ixquick, duckduckgo, google und die Suchfunktion sind auch Deine Freunde!
Andere ErFahrungen: Ford Fiesta MkI 1,6D (1985), VW Golf II GTD (1988), VW Passat B3 Variant (1992), VW Polo 6N (1995), Saab 9-3 (1999), Ford Fiesta GFJ 1300 (1992), Opel Frontera A Sport (1995), Alfa 159 1.9 jtdm SW (2008), MB W123 230CE (1983), MB W111 220Sb (1963), MB GE300 (1990)

Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Sonntag 17. März 2019, 00:03

Grundsätzlich halte ich es bei allen gebrauchten Wagen so, dass erstmal die Betriebsflüssigkeiten erneuert werden. Filter gehören natürlich auch dazu. Zahnriemen fällt bei diesem Diesel flach. Während der 800 km Überführungsfahrt ist mir aufgefallen, dass er gern mal ein wenig Ruß raushaut, wenn es von Teilast auf Vollgas geht. Werde mir also das AGR und den Bereich der Drallklappen näher ansehen. Dichtungen habe ich mir bereits besorgt. Aber das kommt alles später. Die Omi und ich hatten ja den Innenraum geleert.

Heute ging es also weiter mit Owatrol und Fluidfilm gegen Rost. Im Fußraum vom Faher war im Bereich der Karosserieschraube ein wenig mehr zu finden. Auf der Beifahereseite eine weniger große Stelle. Beides aber noch weit ab von erforderlichen Belcharbeiten.

Die Schwellerspitzen machen mir der mehr sorgen. Da Blech besteht den Schraubenziehertest ohne sich davon beeindrucken zu lassen. Allerdings habe ich das Gefühl das sich im Inneren eine Morastlandschaft angesammelt hat. Also was machen? Löcher in die Schweller bohren und den Rotz rausspühlen und nach demTrocknen mit Hohlrauschutz fluten. Anschließend die Löcher mit Gummistopfen verschließen? Oder einfach warten bis Blecharbeiten erforderlich sind?

Die Scheibe der Fahrertür war schwergängig. Beim Schließen war ich mir nicht sicher ob sie oben ankommt. Bei Hochfahren ist sie immer leicht nach vorn abfallend verkantet. Das Reinigen der seitlichen Führungschienen hat keinen wirklichen Erfolg gebracht. PTFE Öl in den seitlichen und an der mittleren Blechschiene hat letztendlich zum Ziel geführt. Die Scheibe geht wieder gleichmäßig hoch.

Der GTI -Haken wollte auch nicht wirklich aus seiner Führung.Hatte wohl seit Jahren niemand entfernt. Reinigen und ein wenig Öl haben geholfen.

Unter der Reseveradabdeckung war ein unbenutzter Reifen aus dem Jahr 2004. Schade um das gute Stück...

Benutzeravatar
Asconajuenger
Überrollkäfigtester
Beiträge: 9351
Registriert: Samstag 25. September 2010, 19:04

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Asconajuenger » Dienstag 19. März 2019, 20:10

Hy, in den Schweller gehen schon Gummistopfen (hinten vom Radhaus und an der Rückseite des Schwellers sind einige verteilt).
Und unten ist der Schweller ja auch an der Hinterseite offen in Abständen, sonst würde das Kondenswasser drin stehen bleiben.
Habe schon mal Werkstätten gesehen, die haben den komplett unten zugeschweißt, und dann stand das Wasser drin, und führte natürlich zu schnellem erneutem Durchrosten.

Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Dienstag 19. März 2019, 22:32

Danke Dir! Das mit den komplett deschlossenen Schwellern kann ich noch aus der Jugend. Bei meinem Ascona B warr das damals glaube ich auch noch so... Im zarten Alter von 9 Jahren war an den Schwellern kein Blech mehr zu finden.

Den im Radkasten habe ich schon gesehen. An der der tiefsten Stelle hätte ich gern eines mit 10 bis 12 mm. Dann würde ich das Feuchtbiotop mit Wasser rausspühlen. Anschließend ab in die Sonne damit und dann mit Owatrol fluten. Keine Ahnung ob es hilft. Ist vielleicht ne blöde Idee...

Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Dienstag 26. März 2019, 07:18

Das Wochenende hat uns wieder ein wenig voran gebracht.

Gummistopfen entfernt und Sand aus dem Schweller so gut es möglich war aus den Schwellern geholt. War ziemlich nass der Kram. Die Sandansammlung im Rahmen war dagegen knochentrocken. Durch stochern konnten wir gut etwas rausholen. Waren bestimmt 2 kg was sich im hinteren Bereich der Schweller und im vorderen Radhaus hinter der Plastikverkleidung angesammelt hatte.

Am Sonntag war die Pampe im Schweller noch leicht feucht. Aber bestimmt um 50 Prozent trockener als am Samstag. Die Stopfen sind draußen geblieben und 100 km Fahrtwind haben bestimmt auch dazu beigetragen.

Immerhin haben wir es am Sonntag noch geschafft den Innenraum wieder zu bestücken. Jetzt mag man sich auch ohne Arbeitsklamoten mal reinsetzen. Der Geruch ist auch ein anderer.

Nordfranke
Frischfleisch
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2019, 22:33
Fahrzeug: Frontera B 2,2 DTI
Wohnort: Alpenvorland

Re: Omi sagt, 1890 mm sind das Ziel

Beitrag von Nordfranke » Mittwoch 24. April 2019, 17:57

Das Osterwochenende hat zum Arbeiten eingeladen.

Eigentlich wollte ich die Bremsen vorn ja schon längst gemacht haben, aber irgendwas ist ja immer... Hier waren es die Achsmanschetten außen die ersetzt werden wollen. Also alle 4 neu bestellt. Bei Opel angefragt. - "Hallo Opel merkt mal was!" Glücklicherweise hatte mir der junge Mann vom Lager einen Stuhl angeboten bevor er mir den Preis nannte. Also die günstigsten aus dem Netz genommen. Wenn man den Sicherungsing im Dif und den Seegerring an der Stern gefunden hat ist es ja relativ simpel die neuen Manschetten zu montieren.

Mehr Aufwand erforderte doch das lösen der Traggelenke. Das gute Werkzeug 1779-3 von Hazet hat hier super Dienste geleistet. Die Gelenke oben und unten sind alle neu gekommen. Habe die von MEYLE verbaut, da ich mit der Firma immer gut gefahren bin. Allerdings war an den unteren Achsschenkeln Nacharbeit erforderlich, weil ich die Gelenke nich weit genug in den Achsschenkel schieben konnte.

Da ja vorn an der Achse eh schon alles auseinander war, habe ich auch gleich die Bremse gemacht. Die Führungsstiffte sahen schon ziemlich vergammelt aus. Ein Wunder das die Breme nicht geschliffen hat. Jedenfalls war die Bremsleistung schon unterirdisch im Vergleich zu dem was jetzt passiert.

Durch die Arbeiten hat sich ein ganz anderes Fahrgefühl eingestellt. Alles viel präziser als voher.

Ein wenig enttäuscht bin ich von der Werkstatt die sich vorher als Besitzer und anschließend für den Käufer des Frontera um das Auto gekümmert hat.

Jetzt kann das nächste Wochenende kommen. Mal schauen was mich an der Bremse hinten erwartet.

Antworten